Vertriebs-Automatisierung für SSR

Vom Gespräch zum Abschluss.
Ohne ein Feld manuell auszufüllen.

Der Mitarbeiter spricht mit dem Kunden. Die KI hört mit, flüstert ihm über die Brille die richtigen Worte ein – und trägt nach dem Gespräch alles selbst ins CRM ein.

0Felder, die der Mitarbeiter tippt
1Gespräch = vollständiger CRM-Eintrag
4Systeme, die im Hintergrund zusammenspielen
Das Problem heute

Das eigentliche Gespräch ist nur die halbe Arbeit.

Nach jedem Telefonat beginnt die Tipperei: Notizen, Kontakt anlegen, Projekt erfassen, Follow-up planen. Genau dort geht Zeit, Umsatz und Information verloren.

Doppelte Arbeit

Erst sprechen, dann alles aus dem Kopf ins CRM tippen. Pro Gespräch 10–15 Minuten Nacharbeit.

Verlorene Details

Kaufsignale, Einwände, Zusagen – im Stress vergessen oder unvollständig notiert. Das CRM ist nie der echte Stand.

Kein Live-Support

Im Gespräch ist der Mitarbeiter allein. Die richtige Antwort auf einen Einwand fällt ihm oft erst danach ein.

Der Ablauf — Schritt 1 bis 9

So läuft ein Gespräch mit SalesFlow.

Links: was der Mitarbeiter erlebt. Rechts: die Technik dahinter — zugleich unsere Bauanleitung.

1

Gespräch beginnt

Der Mitarbeiter ruft den Kunden an (oder sitzt vor Ort beim Termin). Er muss nichts starten – das System merkt von selbst, dass ein Gespräch läuft.

Technik

3CX-Webhook bei Anruf-Start (Call-Control-API) triggert die Session. Bei Vor-Ort-Terminen startet Plaud die Aufnahme automatisch (always-on).

2

Plaud nimmt auf

Plaud läuft immer mit und zeichnet das Gespräch auf – am Telefon wie im persönlichen Termin. Der Mitarbeiter konzentriert sich nur auf den Kunden.

Technik

Plaud-Aufnahme + Telefonie-Recording (3CX Recording-MP3 über die Web-API /webapi/recording/…, liegt auf unserem Server). Audio wird sofort gesichert.

3

KI hört live mit

Während gesprochen wird, wandelt das System die Stimme in Text und versteht in Echtzeit: Was will der Kunde? Wo zögert er? Welches Signal kommt gerade?

Technik

Live-Audio (Brillen-Mikro g2-microphone oder Telefon-Stream) → Speech-to-Text → Claude analysiert den Verlauf: Bedarf, Einwände, Kaufsignale.

4

Brille gibt den Tipp

Auf dem Brillenglas erscheint dezent ein kurzer Hinweis: „Frag nach dem Baujahr" oder „Jetzt KfW-Förderung ansprechen". Nur der Mitarbeiter sieht es.

Technik

Even Realities G2: Web-Plugin auf dem Handy schiebt den Tipp per textContainerUpgrade (flicker-frei) über BLE aufs Glas. Kurze Zeilen, ~400 Zeichen Budget.

5

Mitarbeiter sagt das Richtige

Er bleibt im Gespräch souverän – mit der richtigen Frage, dem passenden Argument, der starken Einwandbehandlung im richtigen Moment.

Technik

Coaching-Prompt-Bibliothek (SSR-Verkaufslogik + Mike-Dierssen-Stil) als System-Prompt. Tipps werden gegen den Live-Kontext gefiltert, nicht generisch.

6

Gespräch endet

Auflegen oder Termin beenden – fertig. Ab hier macht der Mitarbeiter nichts mehr. Die Maschine übernimmt.

Technik

3CX Call-Ende-Webhook bzw. Plaud-Aufnahme abgeschlossen → löst die Auswerte-Pipeline aus. Recording wird abgeholt und gespeichert. Parallel: Notiz nach Slack + Mattermost.

7

KI fasst zusammen

Aus dem ganzen Gespräch entsteht automatisch: eine saubere Zusammenfassung, die nächsten Schritte, die Kontaktdaten und der Bedarf des Kunden.

Technik

Plaud-KI/Claude über Transkript: Summary, Action-Items, extrahierte Felder (Name, Adresse, Baujahr, Gewerk, Status). Ausgabe als strukturiertes JSON.

8

Alles landet im CRM

Kunde angelegt, Projekt erfasst, Gesprächsnotiz hinterlegt, Zusammenfassung als PDF angehängt – im Hero-CRM. Der Mitarbeiter hat kein Feld berührt.

Technik

Hero Lead-API POST /api/v1/Projects/create: Kunde + Projekt + Logbuch-Notiz + PDF-Anhang in einem Call. Dedup über email. Status z.B. 400 (Vor-Ort) / 601 (Angebot).

9

Follow-up läuft von selbst

Termin vorgeschlagen, Angebot vorbereitet, Bestätigungs-Mail entworfen. Der Mitarbeiter prüft nur noch und klickt – oder es läuft ganz automatisch.

Technik

Folge-Automatik: zentraler Termin im Team-Kalender, Angebots-Entwurf, E-Mail-Draft, optional E-Signatur (sign.it). Alles aus den extrahierten Feldern erzeugt.

Architektur auf einen Blick

Vier Eingänge, ein Gehirn, ein CRM.

So sind die Systeme verbunden – das ist der technische Bauplan in einem Bild.

Brille (Even Realities G2)

Mikro nimmt auf, Glas zeigt Live-Tipps. Web-Plugin auf dem Handy, BLE zur Brille.

Plaud-Recorder

Always-on Aufnahme für Telefonat und Vor-Ort-Termin. Transkript + KI-Notizen via Plaud-API.

Telefonie — 3CX (eigener Server)

Self-host auf eigenem Server, EU/DSGVO. Webhooks bei Anruf-Start/-Ende, Recording-MP3, Call-Metadaten. Call-Events fließen direkt nach Slack UND Mattermost.

KI-Schicht — Claude + Plaud-KI

Live: Speech-to-Text, Kontext-Analyse, Tipp-Generierung für die Brille. Nach dem Gespräch: Zusammenfassung, Feld-Extraktion, nächste Schritte. Das ist das Herz von SalesFlow.

Hero-CRM — automatisch befüllt

Kunde, Projekt, Notiz, PDF-Anhang, Status. Plus Folge-Automatik: Termin, Angebot, E-Mail, Signatur. Null manuelle Eingabe.

Die Bausteine & ihre Schnittstellen

Was wir verbinden — und wie reif jede Schnittstelle ist.

Ehrlicher Status pro System. Das ist die Grundlage unserer Reihenfolge beim Bauen.

BausteinRolleSchnittstelle / AuthReife
PlaudAufnahme + KI-Transkript/SummaryPartner-API (Partner- + User-Token, JWT) · MCP für Claudenutzbar
Even Realities G2Live-Tipps auf dem Brillenglasnpm-SDK @evenrealities/even_hub_sdk · Handy-Web-Plugin · BLEnutzbar
3CX (eigener Server)Telefonie + Recording + Events + Slack/MattermostCall-Control-API · Webhooks · Recording-MP3 · Slack-Format-Payload → Slack & Mattermostself-host
ClaudeAnalyse, Tipps, ZusammenfassungAnthropic-API (API-Key) · vorhandenes BBE-AI-Gatewayvorhanden
Hero SoftwareCRM — Ziel aller DatenLead-API + GraphQL v7 · Bearer-Token (per Support)Token anfragen
Plaud OAuthFremde Aufnahmen auslesenOAuth-FlowPrivate Beta

Hinweis: Even Realities dokumentiert die G2-Brille; eine harte Latenz-/Bildwiederholgarantie für Live-Text ist nicht spezifiziert und muss am Gerät gemessen werden. Telefonie: 3CX läuft auf eigenem Server (EU/DSGVO) und spielt nativ mit Slack und Mattermost zusammen; managed Alternative mit Deutschland-Datenhaltung wäre CloudTalk.

Was wir zusätzlich sinnvoll anschließen

Damit der Abschluss fast ohne Handarbeit passiert.

Jeder Baustein nimmt dem Mitarbeiter einen weiteren manuellen Schritt ab – bis zur Unterschrift.

Zentrale Terminierung

Ein gemeinsamer Termin-Flow für jeden Mitarbeiter: Folgetermin direkt aus dem Gespräch, zentral koordiniert über alle Vertriebler. Der Kunde bekommt die Einladung automatisch.

Angebots-Generator

Aus Bedarf + Gewerk erstellt die KI einen Angebots-Entwurf, der ins Hero-Projekt wandert. Mitarbeiter prüft statt tippt.

E-Signatur

Abschluss per digitaler Unterschrift (sign.it) – der Kunde signiert vom Handy, der Vertrag landet zurück im CRM.

Follow-up-Mail & WhatsApp

Bestätigung und Zusammenfassung gehen automatisch raus – mit Tracking-Link, damit wir sehen, ob der Kunde öffnet.

Förder-Check (KfW)

Die KI prüft aus den Gebäudedaten automatisch die Förderfähigkeit und legt das Ergebnis dem Angebot bei.

KI-Nachfass-Anruf

Reagiert ein Lead nicht, ruft ein KI-Voice-Agent freundlich nach und bucht den Termin – der Mensch übernimmt nur die heißen Fälle.

Slack + Mattermost

Jedes Gespräch, jede Zusammenfassung und jeder neue Lead erscheint sofort im Team-Kanal – in Slack und Mattermost gleichzeitig. Das Team sieht in Echtzeit, was läuft.

Der Bauplan — was wir tun müssen

In Etappen, jede für sich nutzbar.

Wir bauen vom schnellsten Nutzen zum vollen Autopilot. Jede Etappe liefert für sich Wert.

Etappe 1

Auto-CRM nach dem Anruf

3CX-Webhook → Recording → Claude-Zusammenfassung → Hero-Eintrag, parallel nach Slack + Mattermost. Schon hier füllt niemand mehr Felder aus.

~1–2 Wochen
Etappe 2

Plaud für Vor-Ort-Termine

Plaud-Aufnahmen einbinden, gleiche Pipeline – auch persönliche Gespräche landen automatisch im CRM.

~1 Woche
Etappe 3

Live-Tipps auf der Brille

Even-Realities-Plugin: Live-STT + Claude-Coaching → Text aufs Glas. Latenz am Gerät messen und tunen.

~2–3 Wochen
Etappe 4

Voller Autopilot

Termin, Angebot, E-Signatur, Förder-Check, Nachfass-Anruf. Vom Gespräch bis zum unterschriebenen Vertrag.

iterativ
Was SalesFlow dem Vertrieb abnimmt

Mehr Abschlüsse, weniger Handarbeit.

Keine Nacharbeit

Nach dem Gespräch tippt niemand mehr Notizen, Kontakte oder Projekte ab – das übernimmt das System komplett.

Kein verlorener Lead

Jedes Gespräch landet vollständig im CRM. Kein Kontakt, kein Kaufsignal und kein Follow-up geht mehr verloren.

Höhere Abschlussquote

Live-Coaching im Gespräch plus sofortige Nachverfolgung – der Mitarbeiter hat den Kopf frei für den Kunden.

Ein Gespräch. Ein vollständiger CRM-Eintrag. Null Tipparbeit.

SalesFlow ist der kürzeste Weg vom ersten „Hallo" bis zum unterschriebenen Auftrag – und der Mitarbeiter kümmert sich nur noch um den Kunden.

Ablauf nochmal ansehen